Nerven behalten

Der Schwerpunkt der Neurologie liegt in der Untersuchung und Therapie von Patienten mit Gehirn-, Wirbelsäulen- und Nervenerkrankungen. Die Befunde der klinisch-neurologischen Untersuchung und die daraus resultierende Lokalisation bilden die Grundlage für die weiterführende Diagnostik. Das Vorhandensein eines CT oder MRT ersetzt nicht die Fachkunde eines Tierneurologen.

Zur Krankheitsbestimmung dienen uns neben labordiagnostischen Techniken (Blut- sowie Liquoruntersuchung mit Zytologie) verschiedene bildgebende Techniken sowie Möglichkeiten der Elektrodiagnostik wie Elektromyographie (EMG), die Messung der motorischen Nervenleitgeschwindigkeit (mNLG) und die „Audiometrie“ (korrekterweise: die Messung der frühen hirnstammevozierten Potentiale).

Bei der Elektromyographie werden Muskelströme gemessen, um erkrankte Muskulatur und periphere Nerven detailliert zu lokalisieren sowie die Ausdehnung der Schädigung festzustellen.

Auch die Messung der motorischen Nervenleitgeschwindigkeit hat zum Ziel, Lage und Ausmaß der Schädigung an peripheren Nerven festzustellen.

Bei der Messung der frühen hirnstammevozierten Potentiale wird die Leitungsbahn für das Hören (Hörorgan, Hörnerv und die Hörrinde im Gehirn) in Narkose überprüft. Auch einseitige Taubheiten können so identifiziert werden.

Hochmoderne Geräte wie der Computertomograph (CT – 16 Zeiler) und der Kernspintomograph (MRT) unterstützen und ergänzen unsere diagnostischen Möglichkeiten.

Bandscheibenvorfälle werden entsprechend der klinischen Notwendigkeit als Notfall operiert.

Dr. Henning C. Schenk ist Diplomate des ECVN (European College Veterinary Neurology) und akkreditierter European Specialist in Veterinary Neurology. Nur wenige Tierärzte in Deutschland führen diesen Titel: www.tier-neurologen.de

Er ist Oberarzt für Neurologie und Neurochirurgie.  

 

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